MEDIZIN: Durchblutung Indikator für den Krebs

Gemeinsam mit Kollegen aus den Heidelberger Universitätskliniken haben Radiologen des Deutschen Krebsforschungszentrums herausgefunden, dass bei der Diagnose von Hirntumoren die Messung der Durchblutung dem Nachweis tumorspezifischer Stoffwechselprodukte in der Aussagekraft überlegen ist. So lassen sich Glioblastome über ihre stärkere Durchblutung mit großer Sicherheit von den sehr schwach durchbluteten Lymphomen abgrenzen. Um Zellabsiedlungen aus Tumoren anderer Organe von Glioblastomen zu unterscheiden, erwies sich ein Blick auf die Gewebezone direkt um den Tumor als hilfreich: Der Gewebesaum, der Metastasen umgibt, ist deutlich weniger durchblutet als das Areal um Glioblastome. Auch die Differenzialdiagnose von höher- und niedergradigen Gliomen gelingt über die Messung der Gewebeperfusion besser als über die gängige Bildgebung. Hintergrund: Bildgebende Verfahren liefern den Ärzten immer präzisere Aufnahmen aus dem Körperinneren. Die konventionelle Bildgebung reicht jedoch nicht immer aus, um sichere und exakte Diagnosen zu erstellen. Gerade bei Hirntumoren versagen die gängigen Verfahren häufig: Ob eine Signalveränderung in der Kernspintomographie von einem aggressiven Glioblastom rührt oder die Absiedlung eines möglicherweise noch unentdeckten Tumors ist, lässt sich oft nicht mit Bestimmtheit sagen. Auch entartete Zellen des Lymphsystems siedeln sich gelegentlich im Gehirn an und sind schwer von anderen Tumoren zu unterscheiden. Ebenfalls ungenügend gelingt mit der gängigen Bildgebung die Abgrenzung der aggressiven, höhergradigen von weniger bösartigen, niedergradigen Gliomen. Die Gruppe Dr. Marc-André Weber verglich die MR-Spektroskopie, welche die Verteilung tumorspezifischer Stoffwechselprodukte innerhalb des Gewebes sichtbar macht, mit verschiedenen Methoden, welche die Durchblutung (Perfusion) des Gewebes darstellen. http://www.dkfz.de

Eine neue Klappe minimal-invasiv einführen

Aachener Herz-Thorax-Chirurgen sind einer sich selbst aufbauenden Mitralklappe, die minimalinvasiv eingeführt werden kann, bereits so nahe gekommen, dass jetzt deren Serieneinsatz in absehbarer Zeit möglich erscheint. Statt schwerer Herzklappen-Operation genügte dann lediglich ein kathetergestützter Eingriff: Die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen (ITA) entwickelte neuartige Verbundprothese, die eine Herzklappe enthält, baut sich nach ihrem Transport durch einen Katheter am Bestimmungsort im Herzen selbst auf. Dort übernimmt sie sofort ihre Aufgabe: das Blut vom Vorhof in die linke Herzkammer - aber nicht zurück - fließen zu lassen. Die Holste-Stiftung unterstützt das interdisziplinäre Forschungsprojekt in den nächsten anderthalb Jahren mit über 20.000 Euro. "Wir planen, an der Leiste zu punktieren und von dort aus einen etwa ein Zentimeter dicken Katheter zum Herzen hinaufzulegen", erläutert Mediziner Dr. Andreas Goetzenich. Durch diesen Schlauch wird die Prothese geführt, die unter anderem aus einem sogenannten Formgedächtnismetall besteht. Nitinol baut sich in entsprechender Wärmeumgebung wieder in die vorher "gespeicherte" Form auf. Im Herzen angekommen, soll das zwischen vier und sechs Zentimeter Durchmesser große Nitinolgerüst für die Stabilität der gesamten Vorhofprothese und vor allem für einen sicheren Sitz der Klappe sorgen. Tel. 0241-80-85118, E-Mail: agoetzenich@ukaachen.de

MEDIZIN: Computerchip trainiert den Schließmuskel

Computerchips sind die neueste Therapieform, um Stuhlinkontinenz zu beheben: Sie stimulieren die Nerven ähnlich wie ein Herzschrittmacher - entweder im Schließmuskel (sogenannte Sakralnervenstimulation) oder im eingesetzten Schließmuskelersatz durch Beinmuskeln (sogenannte neurostimulierte Gracilisplastiken). Je nach Ursache sind außerdem verschiedene Trainingsmethoden erfolgreich, die den Schließmuskel wieder aufbauen (Biofeedback-Training) oder operative Eingriffe, bei denen der Schließmuskel genäht beziehungsweise durch körpereigene Muskeln wieder aufgebaut wird. "Stuhlinkontinenz bedeutet nicht nur unwillkürlicher Abgang von Stuhl. Es besteht die Gefahr, dass Betroffene aufgrund der unangenehmen Symptome ihre sozialen Kontakte stark einschränken - mit allen nachteiligen Folgen", warnt Dr. med. Anton J. Kroesen, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Campus Benjamin Franklin, Charité Berlin. Die hohe Dunkelziffer basiert laut Kroesen auf doppelter Sprachlosigkeit: So scheuen sich manchmal nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte, das Thema Inkontinenz anzusprechen. Deshalb wird das Thema auch auf der Gastroenterologie 2006 in Hannover (13. – 16. 9.) eine Rolle spielen. Tel. 0711-8931-295, Fax -167, Schweizer@medizinkommunikation.org - Internet: http://www.dgvs.de

MEDIZIN: trojanisches Pferd gegen Tumorzellen

Almudena Muñoz Javier vom Lehrstuhl für Angewandte Physik - Biophysik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München entwickelte in Zusammenarbeit mit Dr. Andre Skirtach und Dr. Gleb Sukhorukov vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam nur wenige Mikrometer große Polymerkapseln, die in Krebszellen geschleust und dort mit einem Laserimpuls zerstört werden konnten: Die Mikrovehikel schleusen so potentiell toxische Ladung mitten in Krebszellen. Durch das Laserlicht werden Gold-Nanopartikel in der Wand der Kapsel so lange und stark erhitzt, bis sich die Wand der Kapsel öffnet. Auf diesem Weg wurde eine Substanz aus der Kapsel in der Zelle freigesetzt. Im Test wurde nur eine fluoreszierende Substanz verwendet, um verfolgen zu können, wie sich das Material in der Zelle ausbreitet. Der Ansatz könnte möglicherweise aber auch der erste Schritt sein zu einer sicherlich noch weit entfernten Anwendung, bei der gezielt Tumorzellen zerstörende Stoffe eingebracht werden. Doch zunächst versuchen die Wissenschaftler in der Gruppe von Dr. Wolfgang Parak vom Lehrstuhl, das System detailliert auf dem Niveau von Tumor-Zellkulturen zu verstehen, "bevor wir überhaupt an erste Versuche mit Lebewesen denken", wie Parak betont. Die Wände der neu entwickelten Kapseln sind wie die Schale einer Zwiebel aus mehreren Schichten geladener Polymere aufgebaut. Zellen können eine größere Zahl dieser Kapseln aufnehmen. In den Kapselwänden befinden sich Nanopartikel aus Gold, die für die spätere Zerstörung der Kapseln nötig sind. Die Metallpartikel nehmen die Energie der Laser auf und geben sie an ihre Umgebung ab: Die Kapselwände heizen sich auf, bis sie zerbrechen. Bei einer möglichen Anwendung in Zukunft ist wichtig, dass der Laserstrahl mindestens einen Zentimeter in Gewebe eindringen kann. Tel.: 089-2180-1438, E-Mail: Wolfgang.Parak@physik.uni-muenchen.de und dirscherl@lmu.de

KREBS: der Zelle geronnenes Blut geben

Experten an der Medizinischen Klinik A des Universitätsklinikums Münster (UKM) beschreiten jetzt einen viel versprechenden Weg, um einen Tumor von der Blutversorgung abzukappen. Prof. Dr. Rolf Mesters und Klinikdirektor Prof. Dr. Wolfgang Berdel arbeiten mit einem bestimmten Eiweiß, das gezielt in den Blutgefäßen, worüber die bösartige Geschwulst versorgt wird, die Gerinnung aktiviert. Auf diese Weise wird erreicht, dass sich die Gefäße verschließen, also kein Blut und damit kein Sauerstoff und keine Nährstoffe mehr zu den Krebszellen gelangen und diese dann absterben. Im Angiogenese-Labor des UKM untersucht derzeit Dr. Jörg Schweppe, Mitarbeiter des Forschungsteams um Prof. Mesters, ab welcher Dosierung mögliche Nebenwirkungen des gerinnungsfördernden Proteins auftreten können. Das Ziel dieser Entwicklung ist ähnlich jener der Anti-Angiogenese, einem neuen Ansatz der Krebstherapie, der ebenfalls auf ein Absterben der Krebszellen zielt. Nur geht es bei den bisherigen Strategien um die Blockierung einer Gefäßneubildung und bei dem Ansatz der Wissenschaftler in Münster um ein Unterbinden des Blutstroms in bereits vorhandenen Gefäßen. Nur ganz am Anfang seines Wachstums kann sich die bösartige Geschwulst aus dem umliegenden Gewebe beziehungsweise über den normalen Blutkreislauf versorgen. Spätestens wenn der Tumor eine Größe von einem bis drei Kubikmillimeter erreicht hat, also noch winzig klein ist, benötigt er laut Mesters zusätzliche eigene Blutgefäße, die ihm das wichtige Lebenselixier liefern und ihn dadurch weiter wachsen und irgendwann Metastasen bilden lassen. Nach bislang recht erfolgversprechenden Ergebnissen experimenteller Arbeiten plädiert Mesters dafür, das Präparat in einiger Zeit erstmals bei tumorkranken Menschen einzusetzen. Voraussetzung für den Erfolg jeder Form von Anti-Angiogenese sei allerdings, dass sie in Kombination mit einer Chemotherapie durchgeführt werde. Die Arbeitsgruppe um Prof. Mesters konzentriert sich dabei auch auf die Bedeutung der Angiogenese bei Leukämien. Denn obwohl es sich beim "Blutkrebs" nicht um einen so genannten soliden (festen) Tumor handelt, sondern sich die Leukämiezellen vielmehr diffus im Knochenmark vermehren, steht und fällt sein Fortschreiten gleichwohl ebenfalls mit der Bildung zusätzlicher Blutgefäße, die ihn mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Tel. 0251/83-47594, E-Mail: mesters@uni-muenster.de - Internet: http://meda.klinikum.uni-muenster.de/

MEDIZIN: intelligenter Quellkörper unterwegs

Friedrich Arndt, Professor für Spezielle Physikalische Chemie/Physikalische Chemie der Polymere an der TU Dresden und sein Team haben "smarte Hydrogele" entwickelt: Sie sollen es ermöglichen, Medikamente, deren Wirkstoff etwa ausschließlich im Magen abgegeben werden soll, auch gezielt dort abzugeben, damit der Körper ihn absorbieren kann. Wandert das Präparat weiter in den Darm, soll die Abgabe des Medikaments wieder stoppen. Hydrogele sind wasserenthaltende, aber wasserunlösliche Polymere. Sie haben die Eigenschaft, bei Kontakt mit entsprechenden Substanzen um ein Vielfaches zu quellen, ohne allerdings ihren stofflichen Zusammenhalt zu verlieren. Quellen Hydrogele, nehmen sie Flüssigkeit auf. Gehen sie wieder in den ursprünglichen Zustand über, geben sie Flüssigkeit ab. Diese Eigenschaft hat die Elektroniker elektrisiert und die Interdisziplinarität trägt Früchte: Gerald Gerlach, Direktor des Instituts für Festkörperelektronik an der TU Dresden, will Arndts Hydrogele jetzt in einen winzigen Siliziumchip integrieren und den Quellprozess als Indikator verwenden. Das auf dem Mikrochip platzierte Polymer quillt nach Kontakt mit einer zu untersuchenden Flüssigkeit entsprechend deren chemischer Zusammensetzung. Dadurch verformt sich eine anliegende, flexible Membran. Widerstände messen anschließend den Grad der Deformation, wodurch eine spezifische Messgröße bestimmt werden kann. Mit diesen Sensoren könnten unter anderem Gewässer kontinuierlich auf pH-Wertveränderungen oder Salzkonzentration überwacht oder der Alkoholgehalt in wässrigen Lösungen bestimmt werden. Im Körper funktioniert das so: Nach oraler Einnahme und Kontakt mit der Magensäure reagiert das pH-Wert-empfindliche Hydrogel und gibt mit der Flüssigkeit das Medikament in den Magen ab. Wandert es weiter in dem Darm, ändert sich der pH-Wert, das Hydrogel nimmt Flüssigkeit auf und quillt wieder, wodurch die Abgabe des Wirkstoffes gestoppt wird. Tel. 0351-463-32013/-32077, E-Mail: Karl-Friedrich.Arndt@chemie.tu-dresden.de und gerlach@ife.et.tu-dresden.de - Internet: http://www.chm.tu-dresden.de/pc4/

KREBS: mit Proteinstücken Knüppel zwischen die Beine werfen

Dr. Katja Arndt von der Biologischen Fakultät der Universität Freiburg und ihr Team haben ein Computerprogramm entwickelt, das die Stärke der Interaktionen im Erbgut der Menschen vorhersagt. Auf molekularer Ebene werden Krebserkrankungen an entscheidender Stelle durch Proteine kontrolliert, die mit dem Erbgut des Menschen interagieren, den sogenannten Transkriptionsfaktoren. Diese können auf vielfältige Weise miteinander Komplexe eingehen und so das Tumorwachstum beschleunigen. Dieses Wechselspiel zu verstehen und durch kleine Proteinstücke zu steuern, könnte ein Schlüssel zu neuen Tumortherapien sein. Mit dem Programm wollen die Freiburger Forscher das herausragende Interaktionsmodul tumorrelevanter Transkriptionsfaktoren analysieren und künstliche Module entwickeln, die als molekulare Schalter dienen könnten. Im Blick sind sämtliche Interaktionen der Interaktionsmodule, die zu Tranksriptionsfaktor-Familien mit den Bezeichnungen "Jun" und "Fos" gehören; sie werden auf ihre Paarungsstärke hin getestet. Weiterhin stellte die Biochemikerin mit ihren Kollegen künstliche Module vor, die besser als die natürlichen Gegenstücke binden. Tel. 0761-203-2748/-2732, E-Mail: katja@biologie.uni-freiburg.de

Den richtigen Schalter im Prozess finden

Eine neue wissenschaftliche Entdeckung einer Gruppe um Professor Bryan Williams, Direktor des Monash Institute of Medical Research (MIMR) im australischen Melbourne, könnte der Beginn für die Entwicklung von schnellen und effektiven Behandlungsmethoden gegen Krebs und Viruserkrankungen sein. Die Wissenschaftler beschreiben in einer Studie, wie sie einen Prozess, der auf natürliche Weise im menschlichen Körper abläuft, so abgewandelt haben, dass dieser als Therapiemittel eingesetzt werden kann. Der Prozess, die sogenannte RNA interferance, blockiert die Bildung von Proteinen, die für Krebs oder Viruserkrankungen verantwortlich sind. "Wir haben diesen Prozess ausgenutzt, indem wir short interfering RNA - auch siRNA - erzeugt haben, welche für die Entwicklung von Medikamenten zur Bekämpfung von Viren und Krebs eingesetzt wird", erläutert Prof. Williams. "Dies haben wir nun einen weiteren Schritt vorangetrieben, indem wir klärten, wie siRNA mit unterschiedlichen zellulären Eigenschaften erzeugt werden kann, um unterschiedliche Krankheiten zu bekämpfen." Zuvor freilich hatte Williams nachgewiesen, dass bei siRNA-basierten Therapeutika die Gefahr einer gefährlichen Entzündungsreaktion bestand. Er und sein Team haben nun herausgefunden, dass die physische Struktur der siRNA entscheidend für die Entwicklung effektiver Antikrebs- und antiviraler Medikamente ist. "Indem wir die Struktur der siRNA optimieren, um gezielt spezifische Krankheiten anzuvisieren, können wir bestimmen, ob ein bestimmtes siRNA-basiertes Medikament eine Immunreaktion blockieren oder unterstützen soll und so die Effektivität einer Behandlung steigern", so Professor Williams. Tests unter Verwendung von siRNA finden gegenwärtig mit Patienten in den USA und Europa statt. E-Mail: berlin@ranke-heinemann.de - Internet: http://www.wissenschaft-australien.de

MEDIZIN: intelligenter Quellkörper unterwegs

Friedrich Arndt, Professor für Spezielle Physikalische Chemie/Physikalische Chemie der Polymere an der TU Dresden und sein Team haben "smarte Hydrogele" entwickelt: Sie sollen es ermöglichen, Medikamente, deren Wirkstoff etwa ausschließlich im Magen abgegeben werden soll, auch gezielt dort abzugeben, damit der Körper ihn absorbieren kann. Wandert das Präparat weiter in den Darm, soll die Abgabe des Medikaments wieder stoppen. Hydrogele sind wasserenthaltende, aber wasserunlösliche Polymere. Sie haben die Eigenschaft, bei Kontakt mit entsprechenden Substanzen um ein Vielfaches zu quellen, ohne allerdings ihren stofflichen Zusammenhalt zu verlieren. Quellen Hydrogele, nehmen sie Flüssigkeit auf. Gehen sie wieder in den ursprünglichen Zustand über, geben sie Flüssigkeit ab. Diese Eigenschaft hat die Elektroniker elektrisiert und die Interdisziplinarität trägt Früchte: Gerald Gerlach, Direktor des Instituts für Festkörperelektronik an der TU Dresden, will Arndts Hydrogele jetzt in einen winzigen Siliziumchip integrieren und den Quellprozess als Indikator verwenden. Das auf dem Mikrochip platzierte Polymer quillt nach Kontakt mit einer zu untersuchenden Flüssigkeit entsprechend deren chemischer Zusammensetzung. Dadurch verformt sich eine anliegende, flexible Membran. Widerstände messen anschließend den Grad der Deformation, wodurch eine spezifische Messgröße bestimmt werden kann. Mit diesen Sensoren könnten unter anderem Gewässer kontinuierlich auf pH-Wertveränderungen oder Salzkonzentration überwacht oder der Alkoholgehalt in wässrigen Lösungen bestimmt werden. Im Körper funktioniert das so: Nach oraler Einnahme und Kontakt mit der Magensäure reagiert das pH-Wert-empfindliche Hydrogel und gibt mit der Flüssigkeit das Medikament in den Magen ab. Wandert es weiter in dem Darm, ändert sich der pH-Wert, das Hydrogel nimmt Flüssigkeit auf und quillt wieder, wodurch die Abgabe des Wirkstoffes gestoppt wird. Tel. 0351-463-32013/-32077, E-Mail: Karl-Friedrich.Arndt@chemie.tu-dresden.de und gerlach@ife.et.tu-dresden.de - Internet: http://www.chm.tu-dresden.de/pc4/

Verkalkung ist ein Killerfaktor

Schon eine leichte Verkalkung der Arterien in den Beinen erhöht die Sterblichkeit drastisch: Drei Jahre nach Beginn der getABI-Studie (German epidemiological trial on ankle brachial index) ist jeder zehnte Patient, bei dem eingangs eine mangelnde Durchblutung der Beine festgestellt worden war, verstorben - mehr als doppelt so viele wie unter den Patienten mit normaler Durchblutung. Über ihre Ergebnisse nach drei Jahren Studiendauer berichten die Forscher der getABI-Gruppe unter Koordination von Prof. Hans-Joachim Trampisch von der Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie der Ruhr-Universität Bochum. Für die bundesweite "getABI-Studie" wurden 6.880 Patienten über 65 Jahren erstmals im Oktober 2001 in 344 Hausarztpraxen untersucht. Angesichts ihrer alarmierenden Funde fordern die Wissenschaftler Screenings für ältere Patienten beim Hausarzt. Die Arterienverkalkung (Atherosklerose) mit ihren Folgen Herzinfarkt und Schlaganfall ist die häufigste Todesursache: Über die Hälfte aller Deutschen stirbt an einem dieser Ereignisse. Nahezu jeder fünfte ältere Patient in der hausärztlichen Praxis ist von der Peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) betroffen, oft ohne es zu wissen. "Die gute Nachricht ist aber: Die Erkrankung kann einfach und zuverlässig diagnostiziert werden", erklärt Prof. Trampisch. Die Arterienverkalkung ist ein Krankheitsprozess, der meistens in verschiedenen Gefäßbezirken (Herz, Gehirn, Beine) gleichzeitig stattfindet. Wenn sich entsprechende Gefäßveränderungen in den Beinen finden, sinken der Blutdruck und der Blutfluss hinter dem Hindernis ab. Eine Blutdruckmessung mit Ultraschallunterstützung schafft diagnostische Sicherheit. Ist der Blutdruck der Knöchelarterie niedriger als jener der Armarterie (erniedrigter Knöchel-Arm-Index, ABI), ist dies ein klarer Hinweis auf eine PAVK und somit auf eine generalisierte Atherosklerose. Risikopatienten lassen sich somit einfach identifizieren, so dass eine frühzeitige Behandlung möglich wird. Tel. 0234-32-27790, Fax -14325, E-Mail: hans.j.trampisch@rub.de - Internet: http://eurheartj.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/ehl092v1

SEHEN: Chip im Auge sendet Bilder

Das Medizintechnik-Unternehmen Retina Implant AG aus Reutlingen hat einen elektronischen Chip entwickelt, der im Auge unter die Netzhaut implantiert wird und dadurch vielen Blinden einen Teil ihres Sehvermögens zurückgeben soll. Nach jahrelanger technischer Entwicklung ist das Projekt nun in die klinische Phase eingetreten. Wie jetzt bekannt wurde, wurden schon Ende des Jahres 2005 erstmals zwei - bis dato vollkommen blinde - Patienten erfolgreich operiert. Ein Operationsteam unter Leitung von Prof. Dr. Karl Ulrich Bartz-Schmidt aus Tübingen und Prof. Dr. Veit-Peter Gabel aus Regensburg pflanzte in Tübingen zwei Patienten jeweils ein dauerhaftes, subretinales Implantat ein. Die Nachbeobachtungen stimmen zuversichtlich: In Tests erkannten sie bereits Lichtpunkte und sogar Muster korrekt hinsichtlich ihrer Lokalisation und Richtung. Laut Dr. Walter-G. Wrobel, Vorsitzender des Vorstands der Retina Implant AG, beweist dies die grundsätzliche Richtigkeit des subretinalen Ansatzes. Auch das von der Bonner IIP Technologies entwickelte Retina-Implantat, mit dem Blinden mit Netzhautdegenerationen wieder ein gewisses Sehvermögen verschafft werden kann, ist bereits erfolgreich einem klinischen Test unterzogen worden. 19 von 20 Patienten, die an einer Studie von vier europäischen Kliniken teilnahmen, berichteten über eine durch elektrische Stimulation ausgelöste Sehwahrnehmung. Die Wissenschaftler von Retina Implant entwickeln die Netzhautimplantate in erster Linie für Patienten mit Retinitis pigmentosa, einer erblichen Krankheit, die im Laufe des Lebens zur völligen Erblindung führt. Herzstück der Entwicklung ist ein Silizium-Chip mit winzigen Fotosensoren, die eine elektronische Schaltung steuern, sodass - je nach Helligkeit - die Nervenzellen der Netzhaut (Retina) mehr oder weniger stark elektrisch stimuliert werden. Diese senden Impulse über den Sehnerv an das Gehirn. Das Gehirn kann tatsächlich, wie jetzt erneut nachgewiesen wurde, aus diesen Signalen ein Bildmuster generieren. Und so funktioniert’s: Mittels eines Vier-mal-vier-Feldes identischer Elektroden an der Spitze der Implantat-Zunge kann eine Direktstimulation (DS) erfolgen. Chip und DS-Feld, aufgebracht auf einer schmalen subretinalen Polyimid-Folie, wurden bei den zwei blinden Patienten in der Nähe der Makula, der sogenannten Sehgrube, implantiert. Die Stromversorgung erfolgt durch die Aderhaut des Auges mit Hilfe von Leiterbahnen in einem dünnen Kabel unter der Haut, die an einem funkgesteuerten, batteriebetriebenen Empfänger enden. Nach Auskunft der behandelnden Ärzte lässt die lokale Verträglichkeit für das Gewebe nichts zu wünschen übrig; auch sonstige unerwünschte Nebenwirkungen traten nicht auf. Tel. 07121-372070, info@retina-implant.de - Internet: http://www.retinaimplant.de und http://www.iip-tec.com/ sowie http://www.bioregio-stern.de

MEDIKATION: aus Enzymen Krebswaffen schmieden

Forscher um Prof. Nenad Ban vom Institut für Molekularbiologie und Biophysik der ETH Zürich haben erstmals die Struktur von Fettsäure-Synthasen aus höheren Organismen bestimmt. Möglich wurde dies durch eine Kooperation mit dem Nationalen Forschungsschwerpunkt Strukturbiologie. Die Enzyme zählen zu den komplexesten biologischen Synthese-Maschinen. Viel versprechend sind sie für die Entwicklung von Medikamenten gegen verschiedene Krebsformen, krankhaftes Übergewicht und Pilzinfektionen. Die Synthese von Fettsäuren ist eine zentrale Aufgabe aller Zellen und wird seit mehreren Jahrzehnten intensiv untersucht. Fettsäuren sind an einer Vielzahl biologischer Prozesse beteiligt. So dienen sie unter anderem als Energiespeichersubstanzen und als zelluläre Botenstoffe. Die einzelnen Schritte der Fettsäure-Biosynthese wurden bisher zumeist an isolierten bakteriellen Enzymen untersucht. In höheren Organismen - mit Ausnahme der Pflanzen - führen jedoch molekulare Fabriken, die alle benötigten Enzymaktivitäten in einem Komplex vereinen, die Fettsäure-Synthese aus. Die Forschungsgruppe konnte zeigen, dass die Fettsäure-Synthasen in Pilzen und Säugetieren bemerkenswert verschieden aufgebaut sind. Obwohl beide Systeme die gleiche Aufgabe erfüllen, ermöglichen ganz verschiedene Architekturen den Transport der Zwischenprodukte von einer enzymatisch aktiven Stelle zur nächsten. Während die Pilz-Variante die Form eines Fasses besitzt, das durch eine mittlere Ebene in zwei Reaktionskammern aufgeteilt wird, ist das Säuger-Enzym x-förmig und aus zwei seitlichen Reaktionsräumen aufgebaut. Da aggressive Krebszellen häufig einen besonders hohen Fettsäure-Synthase-Spiegel benötigen, dient dessen Bestimmung der Prognose des Krankheitsverlaufes. Die Hemmung der Fettsäure-Synthase kann das Krebswachstum blockieren und bietet einen neuen Ansatzpunkt für die Tumortherapie. Das jetzt erlangte Verständnis über die Architektur der Fettsäure-Synthase und darauf aufbauende Arbeiten eröffnen die Möglichkeit einer gezielteren Entwicklung neuer Hemmstoffe. Tel. 0041-44633-2785, E-Mail: nenad.ban@mol.biol.ethz.ch

MEDIZIN: Laser werden immer besser

Professor Karsten König und sein Team vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik, IBMT St. Ingbert, konnten erstmals zeigen, dass Femtosekundenpulse von Lasern mit tausendfach geringerer Energie als üblich ausreichend sind, um Gewebeteile im Auge schonend und genau abzutragen. Das gelingt mit einem stark modifizierten Femtosekunden-Lasersystem, das durch die Oberfläche direkt die inneren Schichten der Hornhaut operiert. Es arbeitet mit sehr hoher Pulsfolge und kann seinen Strahl mittels einer Präzisionsoptik von Zeiss sehr genau fokussieren, ohne die Mikroumgebung zu schädigen. Damit werden vollkommen neue hochpräzise Augenoperationen möglich. Vor allem kann es gelingen, bisher auftretende Nebenwirkungen auszuschalten. Außer der Korrektur von Fehlsichtigkeit eröffnet die Entwicklung neuer Femtosekunden-Laser auch Perspektiven bei der Diagnose und der Therapie von Hautkrebs. Prinzipiell ist es möglich, Tumorzellen mit dem Laser erst sichtbar zu machen und dann auszuschalten. Wenn dies in der Praxis gelingt, besitzt die Medizin erstmals ein Werkzeug, das nicht nur kranke Zellen von gesunden unterscheiden kann, sondern das auch in der Lage ist, einzelne Tumorzellen "optisch auszuschalten", ohne gesunde Nachbarzellen zu schädigen. Die saarländischen Laser-Spezialisten arbeiten im Projekt "Multiphotonen-Endoskop" an der Weiterentwicklung der Technik. Mit einem neuartigen Miniatur-Endoskop wollen sie künftig nicht nur auf der Haut, sondern auch im Körper nach Krebszellen suchen. Bei der Korrektur am Auge gilt derzeit die übliche relativ hohe Pulsenergie, die bei der Anwendung der Femtosekundenlaser entsteht, als Nachteil. Das genaue Fokussieren auf den jeweiligen Arbeitsbereich spart zwar Zeit und verbessert den Heilungsprozess, allerdings kann eine mögliche Reststrahlung, die das Auge durchdringt, zu Nebeneffekten wie Sehstörungen führen. Tel. 06894-980-150, Fax –152, E-Mail: karsten.koenig@ibmt.fraunhofer.de - Internet: http://www.ibmt.fraunhofer.de

MEDIZIN: die Haut vor Strahlung schützen

"Ectoin" heißt der innovative Wirkstoff, der nach neuesten Untersuchungen am Institut für Umweltmedizinische Forschung (IUF) an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf nachweislich vor Hautschädigungen durch UVA- und UVB-Strahlung schützt. "Die Risiken der UV-Strahlung werden nach wie vor deutlich unterschätzt", warnt Prof. Dr. med. Jean Krutmann: Jährlich rund 120.000 Neuerkrankungen an Hautkrebs verzeichnet man allein in Deutschland. Dagegen gibt es einen präventiven Schutz: Ectoin wirkt nicht als UV-Filter, sondern vielmehr als Zellschutz, vorbeugend gegen Sonnenallergien, UV-bedingte Hautalterung und Lichtdermatosen. Krutmann: "Ectoin verhindert Schädigungen in der Oberhaut und in den tieferen Hautschichten. In Kombination mit UV-Filtern ergibt sich ein hoch effektiver Hautschutz." Der Wirkstoff, dem nun wissenschaftlich erneut beste Eigenschaften attestiert wurden, wird von der bitop AG aus Witten hergestellt und schon heute in vielen Sonnenschutzprodukten bekannter Marken, etwa Shiseido, Kanebo, Klapp, Marbert oder Bioderma, aber auch in den sogenannten White-Label-Produkten großer Drogeriemarktketten eingesetzt. Ectoin ist ein natürlicher Wirkstoff, aus Mikroorganismen gewonnen wird, die selbst dort überleben können, wo eigentlich kein Leben mehr möglich ist: in der klirrenden Kälte des arktischen Eises, im kochenden Wasser von Geysiren, in lebensfeindlichen Salzseen, in der Trockenheit der Wüste oder in 6.000 Meter Meerestiefe. Die Substanz wirkt wie ein Wasserspeicher und schützt die Zellen vor dem Austrocknen. Bei menschlichen Hautzellen stärkt Ectoin die Widerstandsfähigkeit gegen Umweltbelastungen und Stressfaktoren wie Hitze, Trockenheit oder starke Sonne. Tel. 089-9924-9624. Fax –9622, E-Mail: schultz@schultz-kommunikation.de - Internet: http://www.bitop.de

Balsam für die Haut durch neue Kleider

Ökologisch hergestellte Textilien, die zudem gleichzeitig hautpflegend wirken, waren das Ziel einer wissenschaftlichen Kooperation mit der Praxis. Katrin Röhner von der Bauhaus-Universität Weimar hat dazu in ihrer Arbeit "Second Skin" funktionelle und dazu noch modische Bekleidung entworfen. Die „zweite Haut“ entstand in Zusammenarbeit mit der SeaCell GmbH (Rudolstadt), der Leinefelder Textilwerke GmbH (Leinefelde), der Toloop by U&B GmbH (Apolda), dem Förderverein "Thüringer Färbedorf Neckeroda" e. V. und der Universitäts-Hautklinik Jena. Das Besondere an der neu entstandenen Textur, die zellulosische Faser "SeaCell-active", ist ihre einzigartige Zusammensetzung: Meeresalgen und Silberionen. Meeresalgen speichern Vitamine, Spurenelemente und Aminosäuren, die antimikrobielle (gegen Bakterien und Pilzkulturen) Wirksamkeit von Silber ist schon seit der Antike bekannt. Die Wirksamkeit von Textilien aus SeaCell-active-Fasern ist von der Universitäts-Hautklinik Jena auf Inhaltsstoffe getestet worden. So ist diese Textilie besonders für Menschen mit empfindlicher Haut und Hauterkrankungen geeignet. Die von Röhner entworfenen Kleidungsstücke vereinen kosmetischen und modischen Charakter. Denn bei Kontakt des Gewebes mit dem Körper und durch die natürliche Hautfeuchtigkeit werden die pflegeaktiven Vitalstoffe an die Haut abgegeben. Durch diese einfache und permanente Pflege können aufwendige Prozeduren des Eincremens erheblich reduziert werden. Hinzu kommt, dass die Textilien einen kühlenden Effekt erzielen und einfärbbar sind, ohne dabei ihre Wirkung zu verlieren. Die SeaCell-Fasern sind zudem ein nachhaltiges Produkt, denn sie werden umweltfreundlich aus den natürlichen Rohstoffen Holz, Algen und Silber hergestellt. Tel. 0179-1471104 oder 03643/259808.

MEDIZIN: Zerstörtes Herzgewebe kann man regenerieren

Das Rostocker Institut für Regenerative Medizin und Stammzelltherapie (Irmed e.V.) und die Miltenyi Biotec GmbH aus Bergisch-Gladbach und Teterow entwickeln jetzt Verfahren zur Regeneration von zerstörtem Herzgewebe - zur Heilung von Patienten mit Herzinfarkten. Im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes arbeitet seit Januar eine Gruppe internationaler Wissenschaftler an Verfahren zur Anzüchtung von Herzgewebe durch die Stammzelltherapie. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt, gefördert wird es im Rahmen des Programms BiochancePlus des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es hat ein Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro. Langfristig soll sich Rostock zum führenden Zentrum für kardiale Stammzelltherapie entwickeln. Bisher galt: Hat ein Infarkt das Herzgewebe angegriffen, bleibt es irreparabel zerstört. "Heute lässt sich diese Annahme aber nicht mehr halten", sagt Professor Dr. Gustav Steinhoff, Direktor der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie der Universität Rostock und Vorstand des Instituts für regenerative Medizin in Rostock. Die Stammzelltherapie brachte den Beweis, dass sich auch Herzgewebe regenerieren kann. "In einer klinischen Studie wurden 40 Infarkt-Patienten behandelt. Durchschnittlich konnte die Herzfunktion langfristig um fünf bis zehn Prozent verbessert werden." Eine solche Behandlung wurde in Rostock weltweit erstmals durchgeführt. Bislang, so Professor Steinhoff, erzielten Wissenschaftler Erfolge mit der Behandlung nach akuten Herzinfarkten. "In Rostock gelang es zum ersten Mal, Stammzellen bei einer Bypassoperation direkt in den Herzmuskel zu injizieren." Die Behandlung verspreche nicht nur Hilfe für Patienten mit akutem, sondern erstmals auch denen mit chronischem Infarkt. Kooperationspartner Miltenyi Biotec ist Marktführer bei der Entwicklung von Verfahren zur Gewinnung von patienteneigenen Stammzellen, also der Isolation von adulten Stammzellen zumeist aus dem Knochenmark. Tel. 0381-4946100, E-Mail: gustav.steinhoff@med.uni-rostock.de - Internet: http://www.irmed.de/

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